Die erste Finsternis 2014 - Alles steht mit Allem in Beziehung

Diese Welt schreit geradezu nach Gerechtigkeit. Wir Menschen brauchen sie, schon alleine um gewisse Dinge ins Lot zu bringen, aber auch der Planet Erde verlangt nach wesentlich mehr Gleichgewicht.

Gaia bebt vor Entrüstung über unser respektloses, unsensibles und unreflektiertes Treiben als ihre Gäste auf dieser Erde, und auch wenn sie der Erschöpfung nahe ist, hat sie immer noch genug Kraft uns alle abzuschütteln wie ein nasser Hund sich das Wasser vom Pelz schüttelt um sein Fell zu trocknen…

Wie schon unsere Vorfahren in alten Zeiten unter dem Einfluss der Finsternisse sollten wir versuchen unsere grosse Mutter gnädig zu stimmen, indem wir ein ‚Opfer‘ bringen. Während die Menschen früher dachten, sie könnten das Gleichgewicht in unserem Sonnensystem wieder herstellen, indem sie rituelle Opfergaben präsentierten, sollten wir es heute besser wissen, und von derartigem Aberglauben Abstand nehmen, denn dieser diente eh hauptsächlich der Beruhigung des menschlichen Gewissens.

Wir sollten das nun anzustrebende Gleichgewicht auch nicht als ein Opfer sehen, sondern als eine natürliche Konsequenz unserer Evolution, die anzeigt, dass wir uns den Bauch einerseits zu voll schlagen, und andere wesentliche Bereiche immer mehr vernachlässigen.

So wie wir uns nicht jeden Tag rund um die Uhr ausschliesslich mit Schokoladenkuchen vollstopfen können, nicht nur, weil wir dann körperlich aus dem Gleichgewicht geraten würden, sondern, weil uns die Schokolade bald zum Halse raushängen würde, und uns bald allein beim Anblick von Schokoladenkuchen übel werden würde, können wir auch als Menschheit nicht weiterhin nur Vollgas geben, und unseren Konsum immer höher schrauben, denn dieser kann unsere wahren Bedürfnisse schon längst nicht mehr befriedigen, selbst wenn man uns das immer noch einzureden versucht.

Auch wenn sich viele von uns von dem ganzen Hokuspokus, den der Konsum-Apparat überall und andauernd veranstaltet, auf einer oberflächlichen Ebene noch beindrucken lassen, wie kleine Kinder von einem Kasperle Theater, die zwar wissen, dass die Figuren nur aus Plastik sind und von unsichtbaren Erwachsenen hinter den Kulissen geführt werden, bleiben wir letztlich hungrig und unzufrieden zurück, und je mehr wir uns mit Schokolade vollstopfen, desto grösser wird das Loch auf der anderen Seite.

Das Gesetz des Gleichgewichts kann weder ein extremes Übergewicht, noch ein extremes Untergewicht allzu lange ertragen.

Pendelt man unter dem Einfluss der Waage zu lange zwischen den Extremen hin und her, wird man entweder die Mitte verlieren und auf der einen Seite herunterfallen, oder aber man wird zum Künstler, zum Akrobaten, was nur den allerwenigsten ohne starke Bodenhaftung gelingt.

Die Sehnsucht nach etwas, das wirklich Substanz hat, das echt ist, das uns neue Wege aufzeigt, das uns nähren und im tiefsten Inneren befriedigen kann, wird immer deutlicher.

Einige suchen nach verborgenen spirituellen Wegen, andere versuchen auf politischer Ebene einen Ausweg zu finden, wieder andere erproben sich im Umweltschutz… Und doch machen die meisten von uns das grosse Schauspiel weiterhin mit, schon alleine deshalb, weil wir niemandem mehr glauben und vertrauen können, denn wir wissen im tiefsten Inneren längst, dass wir alle vorgeführt, benutzt und belogen werden in einer Welt ohne seriöse politische, soziale, spirituelle oder religiöse Leitbilder.

Die erste Eklipse in diesem Jahr findet am 15.04.2014 in der dritten Dekade Waage statt. Es handelt sich um eine totale Mondfinsternis, die sich uns zusammen mit dem grossen kardinalen Quadrat von Uranus im Widder, Jupiter im Krebs, dem rückläufigen Mars in der Waage und Pluto im Steinbock präsentiert.

Im Zeichen der Objektivität, der Fairness, der Ausgewogenheit zwischen Geben und Nehmen, der Beziehungen, des Fair Trades, der Justiz, des Rechts, der Gesetze, des Karmas und der schönen Künste sollte es doch eigentlich relativ einfach sein, ein Gleichgewicht und eine Harmonie auf dieser Welt herzustellen, müsste man meinen.

Warum ist es also so schwierig für die Waage hier alles ins Lot zu bringen, denn wir erleben nicht die erste Eklipse in der Waage und der aufsteigende Mondknoten befindet sich ca. alle 18 Jahre in ihr. Auch Menschen wie Vladimir Putin oder Margaret Thatcher werden von diesem Zeichen regiert, und beide gehen nicht grade Hand in Hand mit dem was man unter Gerechtigkeit versteht.

In erster Linie ist die Waage ein Spiegelzeichen und ist damit ein Zeichen der anscheinenden Anpassung an äussere Einflüsse, warum sie auch als ein Chamäleon bekannt ist.

So wie das Objekt Waage als Messgerät immer wieder neu justiert, fein abgestimmt und angepasst werden muss, sollte auch jeder Mensch, der unter dem Einfluss der Waage steht, sich immer wieder neu einstellen können, und seine Reflektionsfähigkeit; also seine Spiegelqualitäten einer regelmässigen Prüfung unterziehen, denn ein Spiegel kann verzerren, kann blinde Flecken bekommen, und er kann in Tausend Scherben zerspringen, was angeblich grosses Pech bringen soll.

Die Waage ist also angewiesen auf die eigene Zentrierung, aber ebenso darauf, dass das Gegenüber, was sich in ihr spiegelt, etwas zu bieten hat, was ein Spiegelbild hervorbringt, mit dem sich beide Seiten wohlfühlen.

Von daher kann man bei der Waage wirklich von Gerechtigkeit sprechen, denn der Waage Part ist aufgefordert seine Spiegelqualitäten gut zu hüten, und das, was sich darin spiegeln will, muss das Bild auch ertragen können, was der Spiegel ihm präsentiert. Beide Seiten sind also gleichermassen verantwortlich für das Ergebnis. Das ist das, was man Beziehung nennt, warum die Waage auch das Zeichen der Partnerschaften ist.

Haben wir also die Rechnung mit oder ohne dem Wirt gemacht?

Sind wir so fair wie wir denken, oder erhalten wir in diesen Zeiten, in denen der aufsteigende Mondknoten durch die Waage läuft, eine Quittung, die unser Selbstbild infrage stellt?

Sind wir in der Lage unsere Mitte auch in herausfordernden und in verführerischen Situationen beizubehalten, oder sind wir so wankelmütig wie ein Fähnchen im Wind?

Und was hält unser Karma für uns bereit?

Wer sich in diesen Zeiten in Situationen oder in Beziehungen befindet, die das eigene Spiegelbild verzerrt darstellen, welche die Fähigkeit zur Objektivität und die innere Mitte beizubehalten zu sehr herausfordern, sollte sich fragen ob er den richtigen Umgang pflegt, denn wer nicht richtig zentriert ist, und sich seiner Werte wirklich bewusst ist, kann sich unter diesen Einflüssen immer mehr verzetteln, ja, sogar vieles von dem verlieren, was ihn als Individuum ausmach.

Wer ziemlich fest im Sattel sitzt, und wer auch wenn es stürmt und schwierig wird, sein eigenes Zentrum im Auge behält, und sich selbst treu bleibt, kann angenehm aufregende Zeiten erleben. Wir sollten aber dennoch berücksichtigen, dass wir in diesen Zeiten aufgefordert sind, uns vermehrt mit unserer Umwelt auseinanderzusetzen, und uns die richtigen Spielgefährten zu suchen, die uns auf eine Art spiegeln, die wir mit Würde ertragen können, denn kaum etwas verabscheut die Waage mehr, als ihre Würde zu verlieren, was fälschlicherweise oft mit Eitelkeit verwechselt wird.

Es heisst die Würde des Menschen ist unantastbar.

Diesen Worten sollten Taten folgen.

Lasst uns neue Gesetze und Spielregeln aufstellen, und lasst uns nur mit jenen sein, die nach den gleichen leben, oder mit denen wir sie gemeinsam neu definieren können.

Alles ist Beziehung.

Wenn uns unsere eigene Würde am Herzen liegt, sollte auch die Würde der Erde unantastbar sein.

Viele liebe Grüsse mit den Sternen *

Ailen Roc *

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Berühmte Menschen mit Sonne in Waage:

Mahatma Gandhi

Monica Bellucci

John Lennon

Brigitte Bardot

Aleister Crowley

Truman Capote

Kim Kardashian

Eminem

Romy Schneider

Vladimir Putin

Gwyneth Paltrow

Kate Winslet

Avril Lavigne

Amitabh Bachchan

Gwen Stefani

Catherine Deneuve

Will Smith

Jean-Claude Van Damme

Matt Damon

Friedrich Nietzsche

Hugh Jackman

Michael Douglas

Sting

Arthur Rimbaud

Margaret Thatcher

Silvio Berlusconi

Stephen Arroyo

Lil Wayne

Clive Owen

Sigourney Weaver

Rita Hayworth

Bruno Mars

Usher

Bruce Springsteen

Snoop Dogg

Dita von Teese

Naomi Watts

Oscar Wilde

Deepak Chopra

Susan Sarandon

Christopher Reeve

Heinrich Himmler

Klaus Kinski

Roger Moore

Ashlee Simpson

PJ Harvey

Carrie Fisher

Barbara Walters

Dannii Minogue

Sarah Ferguson

Pedro Almodóvar

Julie Andrews

Franz Liszt

Yves Montand

Linda McCartney

Bryan Ferry

Marcello Mastroianni

Joan Fontaine

Charlton Heston

Marc Bolan

Montgomery Clift

Francis of Assisi

Pelé

David Cameron

F. Scott Fitzgerald

Johnny Carson

Dolly Buster

Angela Lansbury

Dwight D. Eisenhower

Nolwenn Leroy

Catherine Zeta-Jones

Hilary Duff
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